Im deutschen Sprachgebrauch hat sich Serverhousing gehalten, international sagt man Colocation. Gemeint ist beide Male die gleiche Leistung, und Sie finden bei uns beide Begriffe, weil unsere Kunden mal so und mal so suchen.
Wichtiger als das Wort ist die Abgrenzung nach oben und unten: Serverhousing ist weder ein gemieteter Server noch ein betreutes System. Es ist Platz, Strom und Netz für Ihre eigene Hardware.
Bei einem Dedicated Server mieten Sie fremde Hardware und geben sie am Vertragsende zurück. Beim Serverhousing bleibt die Maschine Ihr Anlagegut, mit Ihrer Konfiguration, Ihren Platten und Ihrer Abschreibung.
Managed Hosting geht noch einen Schritt weiter und übernimmt den Betrieb des Systems. Beim Serverhousing bleibt das Betriebssystem Ihre Sache. Wir fassen Ihre Maschine nur an, wenn Sie uns darum bitten.
- Dedicated Server: fremde Hardware, fremde Ersatzteilhaltung
- Managed Hosting: fremde Hardware, fremder Betrieb
- Serverhousing: Ihre Hardware, Ihr Betrieb, unser Rechenzentrum
Typisch sind Firmen, die bereits Hardware haben und sie nicht länger im Büro betreiben wollen. Der Serverschrank im Nebenraum funktioniert, bis die Klimaanlage im Sommer aussteigt oder der Bauarbeiter die Zuleitung erwischt.
Ebenso häufig sind IT-Dienstleister, die Systeme für eigene Kunden betreiben und dafür eine Adresse brauchen, die nach Rechenzentrum aussieht und nicht nach Abstellkammer.
Vor dem Einbau schauen wir uns Ihre Geräte an: Einbautiefe, Gewicht, Anzahl der Netzteile und ob die Maschinen mit zwei getrennten Stromkreisen umgehen können. Schicken Sie uns die Typenbezeichnungen, dann geht das an einem Telefonat.
Die Netzumstellung ist der zweite Punkt. Wenn Sie eigene IP-Netze und eine eigene AS-Nummer haben, ziehen die mit um, und Sie müssen nichts renummerieren.